Thalia Theater Tann e.V.
Das Thalia Theater Tann
"Das Theater ist das schönste und älteste Lügengewerbe der Welt. Ein wunderbarer Zauberkasten: Es zeigt wirklich, was in Wirklichkeit nicht ist." (Gustav Seibt)
Das Thalia-Theater-Tann e.V. gibt es seit dem 20. August 1999. Gegründet wurde der Verein von Eva Stegmüller, Johannes Fenzl, Kathrin Auer (heute Lehmeier), Andreas Eiband, Matthias Eisele, Dieter Köhler, Christian L., Diana Linke, Marion Meier, Doris Pinzhoffer und Katharina Schäuble. Eigentlich fing alles aber schon rund eineinhalb Jahre früher an.
Damals wollte die KLJB Tann, geleitet von Johannes und Eva, ein Theaterstück auf die Bühne bringen. Schnell war klar: Es sollte nicht einfach nur irgendein Stück werden. Unterhaltsam sollte es sein, mit Witz, Tempo und einem gewissen Anspruch. So entstand „Der Mustergatte“.
Ganz ehrlich: Die Vorbereitung war nicht immer glamourös. Der Aufführungsort wurde während der Proben gewechselt, eine Woche vor der Premiere fehlte noch das Bühnenbild und das Stück lief erst bei der Generalprobe zum ersten Mal komplett durch. Umso schöner war es, dass das Publikum so begeistert reagierte. Der Funke war übergesprungen.
Aus dieser Begeisterung entstand der Wunsch, sich ganz dem Theater zu widmen. Also wurde ein Verein gegründet. Der Name „Thalia“ passte perfekt: Thalia ist in der griechischen Mythologie die Muse der Komödie. Und genau da fühlen wir uns bis heute ziemlich wohl.
Seitdem ist einiges passiert: „Sein bester Freund“, „Keine Leiche ohne Lily“, „Immer wieder mittwochs“, „Auf und davon“, „Bunbury“, „Außer Kontrolle“, „Der keusche Lebemann“, „Durchreise“, „Pension Schöller“ und viele weitere Stücke haben uns beschäftigt, gefordert und meistens auch sehr viel Spaß gemacht. Mal war es ein Klassiker, mal eine Farce, mal ein Krimi, mal ein Stück mit ernsterem Hintergrund. Aber immer war es Theater mit Herzblut.
Was geblieben ist: Wir machen Theater gern gemeinsam. Auf der Bühne, hinter der Bühne, beim Bauen, Organisieren, Proben, Improvisieren und Zusammenhalten. Und natürlich spielen wir nicht für uns allein. Ohne Publikum wäre das alles nur halb so schön. Darum: Platz nehmen, zurücklehnen und sich gut unterhalten lassen.
